Satzung

Eulenring, Quickborner Vereinsring e.V.

Satzung des Eulenrings Quickborn e.V. vom 11.06.1987 in der Fassung vom 6. 3. 2008§ 1     Name und Sitz des Vereins
Der  Verein  führt  den  Namen  „Eulenring“,  Quickborner  Vereinsring  e.V.  mit  Sitz  in  25451  Quickborn,  Kreis
Pinneberg, Schleswig – Holstein.

§ 2     Rechtliche Stellung des Vereins
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§ 3     Ziel und Zweck des Vereins
Der „ Eulenring“, Quickborner Vereinsring e. V., verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
im  Sinne  des  Abschnitts  „Steuerbegünstigte  Zwecke“  der  Abgabenordnung  vom  16.03.1976  in  der  jeweils
gültigen Fassung.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung und Erziehung, der Kunst, der Jugend- und Altenhilfe, des
Gesundheitswesens sowie der Zusammenarbeit mit den Partnerstädten der Stadt Quickborn.
Der Satzungszweck wird verwirklicht u.a. durch die Beschaffung von Mitteln und durch Durchführung kultureller
Veranstaltungen unter Beteiligung seiner Mitglieder und der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Quickborn und
ihres   Verflechtungsbereichs.   Die   beschafften   Mittel   und   die   Einnahmen   aus   Veranstaltungen   dienen
ausnahmslos und unmittelbar der Erfüllung der vorstehend genannten Zwecke,
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten,
sofern sie nicht selbst ein steuerbegünstigter und gemeinnütziger Verein sind, keine Zuwendungen aus Mitteln
des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
hohe Vergütungen bzw. Aufwendungen begünstigt werden.
Der Verein ist politisch unabhängig und ungebunden.

§ 4     Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5     Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft können nur Vereine und Verbände aus Quickborn oder aus den umliegenden Kommunen
sowie die Stadt Quickborn und Quickborner Kirchengemeinden erwerben, mit Ausnahme politischer Vereine
und Verbände.
Die Mitglieder des Eulenringes werden vertreten durch ein vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied oder eine
vom Vorstand beauftragte Person. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag zu stellen. Über den Aufnahmeantrag
entscheidet  der  Vorstand.  Bei  Ablehnung  steht  dem  Antragsteller  das  Recht  zu,  die  Mitgliederversammlung
über den Antrag entscheiden zu lassen. Diese Entscheidung ist endgültig.

§ 6     Mitgliedsbeitrag
Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes.

§ 7     Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Vereinsmitglieder haben die Ziele des Vereins verwirklichen zu helfen und die Interessen des Vereins zu
vertreten. Die Satzung ist zu beachten. Die Mitgliedsbeiträge sind eine Bringschuld. Sie sind jährlich im Voraus
bis zum Ende des ersten Monats zu entrichten. Bei Interessenkonflikten haben die Mitgliedsbelange Vorrang.

§ 8     Erlöschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt durch freiwilligen Austritt oder Ausschluß. Ein freiwilliger Austritt kann nur schriftlich
mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Jahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Ausgeschlossen  werden  kann  ein  Mitglied,  wenn  es  die  Satzung  nicht  beachtet,  durch  sein  Verhalten  den
Verein schädigt oder trotz Mahnung seine Mitgliedsbeiträge nicht entrichtet. Über den Ausschluß entscheidet
der Vorstand.  Seite: 2 von 3
Der Beschluß ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Das ausgeschlossene Mitglied kann die Entscheidung des
Vorstandes von der nächsten Mitgliederversammlung überprüfen lassen. Diese Entscheidung ist endgültig. Mit
dem Ausschluß enden die Rechte und Pflichten des ausgeschlossenen Mitgliedes. Der Mitgliedsbeitrag für ein
schon begonnenes Jahr kann nicht zurückgefordert werden.

§ 9     Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind
a.   die Mitgliederversammlung,
b.   der Vorstand.

§ 10     Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen.
Zur Teilnahme an diesen Versammlungen sind alle Mitglieder berechtigt.
Der Mitgliederversammlung obliegen folgende Aufgaben:
a.   die Wahl der Vorstandsmitglieder,
b.   die Entgegennahme der Berichte der Vorstandsmitglieder,
c.   die Erteilung der Entlastung der Vorstandsmitglieder,
d.   die Entscheidung über Maßnahmen des Vorstandes gemäß §§ 5 und 8
e.   die Abberufung von Vorstandsmitgliedern aus wichtigen Gründen,
f.    die Beschlußfassung über Satzungsänderungen,
g.   die Beschlußfassung über Vereins- und Verbandsbeitritte und Fusionen,
h.   die Beschlußfassung über die Aufhebung oder Auflösung des Vereins,
i.    die Beschlußfassung über Maßnahmen nach § 6.
Die Leiter der Schulen der Stadt Quickborn können mit beratender Stimme an den Mitgliederversammlungen
teilnehmen

§ 11       Der Vorstand
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet das Vereinsvermögen. Er repräsentiert den Verein
und vertritt ihn in Vereinen und Verbänden, denen er angeschlossen ist.
Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand gemäß § 26 BGB und dem erweiterten Vorstand.
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem
a.   Ersten Vorsitzenden,
b.   Ersten stellvertretenden Vorsitzenden
c.   c. Kassenwart.
Die  geschäftsführenden  Vorstandsmitglieder  vertreten  den  Verein  jeder  für  sich  allein,  gerichtlich  und
außergerichtlich.
Der erweiterte Vorstand besteht aus dem
a.   Zweiten stellvertretenden Vorsitzenden
b.   Schriftleiter.
Die Mitgliederversammlung kann weitere Vorstandsmitglieder als Beisitzer wählen.
Der Vorstand kann einen Leiter einer Schule der Stadt Quickborn zum Vorstand kooptieren.

§ 12   Kassenprüfer
Zwei von der Mitgliederversammlung zu wählende Mitglieder, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, haben
mindestens einmal im Geschäftsjahr gemeinsam die Vereinskasse zu prüfen. Über jede erfolgte Überprüfung
ist der Mitgliederversammlung ein Bericht vorzulegen.
Die  Kassenprüfer  sind  bei  einem  Verdacht  einer  nicht  ordnungsgemäßen  Kassenführung  berechtigt  und
verpflichtet, unangemeldet eine Prüfung der Finanzen vorzunehmen. Das Ergebnis ist dem geschäftsführenden
Vorstand     unverzüglich     mitzuteilen.     Prüfungsergebnisse     dürfen     nur     dem     Vorstand     und     der
Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

§ 13      Vereinsbeschlüsse
Vereinsbeschlüsse sind Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes.
Für  Beschlüsse  der  Mitgliederversammlung  sind  die  formellen  Voraussetzungen  gemäß  §  15  der  Satzung
erforderlich.  Beschlüsse  werden  mit  einfacher  Mehrheit  gefaßt  (§  7).  Beschlüsse  über  die  Aufnahme  von
Dringlichkeitsanträgen  in  die  Tagesordnung  bedürfen  einer  Mehrheit  von  zwei  Dritteln  der  erschienenen
Mitglieder. Dringlichkeitsanträge dürfen nicht Satzungsänderungen oder nach § 10 zu treffende Entscheidungen
beinhalten,  da  diese  zur  gültigen  Beschlußfassung  gemäß  §  32  BGB  schon  bei  der  Einberufung  in  die Seite: 3 von 3
Tagesordnung  aufgenommen  werden  müssen.  Abstimmungen  erfolgen  offen  durch  Handzeichen  oder  auf
Antrag geheim.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder mündlich, schriftlich oder per E-Mail eingeladen
wurden   und   mindestens   drei   Vorstandsmitglieder   anwesend   sind,   von   denen   mindestens   eins   dem
geschäftsführenden  Vorstand  angehören  muß.  Beschlüsse  des  Vorstandes  werden  mit  einfacher  Mehrheit
gefaßt. Die Abstimmung erfolgt offen durch Handzeichen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Die Vereinsbeschlüsse müssen protokolliert und von dem Versammlungsleiter unterzeichnet werden.

§ 14   Wahlen
Der Vorstand wird in der Mitgliederversammlung durch Handzeichen gewählt. Die Vorstandsmitglieder gelten
als  gewählt,  wenn  sie  die  Wahl  annehmen.  Auf  Antrag  kann  die  Wahl  geheim  durchgeführt  werden.
Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahlen sind zulässig.
In jedem Geschäftsjahr wird ein Kassenprüfer gewählt, der sein Amt höchstens zwei Jahre ausüben darf. Nach
einer Unterbrechung von zwei Jahren ist eine Wiederwahl zulässig.
Als  gewählt  gilt  der  Kandidat,  der  die  meisten  Stimmen  der  erschienenen  Mitglieder  auf  sich  vereinigt.  Bei
Stimmengleichheit werden Stichwahlen durchgeführt.
Nach Ablauf der Amtszeit bleiben die gewählten Mitglieder bis zur Durchführung der nächsten Wahl im Amt.
Scheidet  ein  Vorstandsmitglied  während  der  Amtszeit  aus,  können  die  übrigen  Vorstandsmitglieder  bis  zur
nächsten  Wahlmöglichkeit  ein  Mitglied  als  kommissarisches  Vorstandsmitglied  berufen,  das  zwar  Sitz  und
Stimme bei Vorstandssitzungen, jedoch keine Vertretungsbefugnis nach § 26 BGB hat.
Scheiden  zwei  geschäftsführende  Vorstandsmitglieder  innerhalb  eines  Geschäftsjahres  aus,  so  ist  eine
außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, um eine Nachwahl durchzuführen.
Mitglieder,  die  mit  einem  Amt  betraut  waren,  haben  auch  nach  Austritt  oder  Ausschluß  auf  Verlangen  einen
Rechenschaftsbericht abzugeben.

§ 15   Einberufungsfrist und Beschlußfähigkeit
Die  Mitgliederversammlung  ist  beschlußfähig,  wenn  die  Mitglieder  durch  den  Vorstand schriftlich oder per E-
Mail  unter  Bekanntgabe  der  Tagesordnung  und  unter  Einhaltung  einer  Frist  von  zwei  Wochen  eingeladen
wurden. Ausgenommen hiervon ist die Beschlußfassung nach § 16 (Auflösung des Vereins). Es gilt der Tage
der Absendung.
Anträge zu den Versammlungen sind spätestens eine Woche vor einer Versammlung schriftlich oder per E-Mail
beim Vorstand einzureichen.
Es ist eine Anwesenheitsliste zu führen, die Bestandteil des Versammlungsprotokolls ist.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auch einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder es verlangt.
Jedes Mitglied hat nur eine Stimme.

§ 16 Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
Die   Auflösung   des   Vereins   oder   der   Wegfall   steuerbegünstigter   Zwecke   können   nur   in   einer
Mitgliederversammlung oder einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen
werden.
Zu  dem  Beschluß  ist  eine  Mehrheit  von  zwei  Dritteln  der  erschienenen  Mitglieder  erforderlich.  Falls  die
Mitglieder  keine  Liquidatoren  bestellen,  ist  der  geschäftsführende  Vorstand  Liquidator,  der  die  laufenden
Geschäfte  abzuwickeln  hat  und  das  vorhandene  Vereinsvermögen  nach  Begleichung  aller  Verbindlichkeiten
einem gemeinnützigen und steuerbegünstigten Zweck zuzuführen hat.
Beschlüsse  über  die  künftige  Verwendung  des  Vereinsvermögens  dürfen  erst  nach  Einwilligung  des
Finanzamtes ausgeführt werden, Die Vereinsauflösung ist öffentlich bekannt zu geben.

§ 17 Sonstige Entscheidungsbefugnisse
Über die in dieser Satzung nicht vorgesehenen oder nicht geregelten Fälle entscheidet der Vorstand.

§ 18 Inkrafttreten der Neufassung der Satzung
Die  Satzung  in  dieser  Fassung  tritt  mit  dem  Tage  der  Beschlussfassung  durch  die  Mitgliederversammlung
hierüber in Kraft. Die Mitgliederversammlung beschloss die Satzung in dieser Fassung am 6.3.2008.

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